Archiv für Juli 2011

PostHeaderIcon Reisen mit dem Baby

Nach den Anstrengungen der Schwangerschaft, der Geburt und der ersten Eingewöhnungsphase als frischgebackene Eltern würde ein erholsamer Urlaub und Tapetenwechsel so richtig gut tun – vorausgesetzt, man ist gut darauf vorbereitet.
baby reise
In den ersten Wochen nach der Geburt sind Eltern und vor allem Mütter damit ausgelastet, das Baby zu füttern, zu waschen, zu beruhigen und sich an den neuen Lebensrhythmus zu gewöhnen. Aber ab dem dritten Monat steht einer Reise nichts mehr im Wege und Ihr Kind empfindet die Veränderung auch als angenehm. Nutzen Sie also die Zeit, denn wenn Ihr Kind älter und mobiler wird, braucht es mehr Aufmerksamkeit und Betreuung.

Wo der Urlaub hingeht, ist dem Baby egal – hauptsache es kann kuscheln und spielen. Die Temperaturunterschiede von Heimat- und Urlaubsort sollten aber nicht zu groß sein, besonders vor zu heißen Ländern und praller Mittagssonne mit 30 Grad Celsius ist abzuraten. Reisen in der Vor- und Hauptsaison bieten sich an: Es ist nicht so heiß und überfüllt und Geld sparen Sie außerdem.

Spontanurlaube können für Singles oder Paare sehr reizvoll sein, mit einem Baby ist jedoch davon abzuraten. Nehmen Sie sich bei der Auswahl der Unterkunft Zeit: Sie sollte kinderfreundlich und mit Babyausrüstung ausgestattet sein. Wickelraum und Planschbecken sind schon mal ein guter Anfang. Kinderwägen zum Ausleihen können auch sehr hilfreich sein, damit Sie nicht alles von zu Hause mitschleppen müssen.
Richtige Baby-Hotels bieten noch weit mehr, um auch den Eltern eine angenehme Zeit zu bieten: von Betreuungsstunden bis hin zur Babyflasche und zum Schnuller ist alles vorhanden.

Fahren Sie mit dem eigenen Auto, mit dem Zug oder fliegen Sie in Ihren Urlaub?
Wenn Sie Ihr Auto nehmen, dann sollte die gesamte Fahrt eine Dauer von vier Stunden nicht überschreiten, sonst wird Ihr Baby aus dem Rhythmus geworfen und verhält sich unruhig.
Die beste Zeit fürs Fahren ist nachts, da das Baby im Idealfall schläft und die Temperaturen angenehmer sind. Besorgen Sie sich aber dennoch eine Sonnenblende für die Seitenfenster der Rückbank. Sie sind auch zu Hause ein guter Schutz vor grellem Licht und hohen Temperaturen.
Sicherheit ist im Straßenverkehr aber immer noch das Wichtigste: Das Baby gehört in einem seiner Größe angepassten Kindersitz mit offiziellem Sicherheitssiegel. Auf dem Schoss des Beifahrers oder der Beifahrerin hat es nichts verloren, auch wenn die Reise länger als sonst dauert.

Flugreisen sind bequemer als Autoreisen. Sie können sich unter normalen Flugbedingungen freier bewegen, Ihr Baby im an der Wand befestigten Kinderbettchen zur Ruhe legen und sich generell mehr um den Nachwuchs kümmern. Das Flugpersonal steht auch gerne hilfreich zur Seite. Geben Sie Ihrem Baby vor dem Start und vor der Landung zu trinken, damit durch das Schlucken der Ohrdruck ausgeglichen wird – wirkt übrigens auch bei Erwachsene!
Achten Sie auf die Bestimmung für das Handgebäck: Es darf nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeit mitgeschleppt werden, dies gilt auch für Babynahrung und Pflegeartikel.

Wenn Sie mit dem Zug unterwegs sind, dann reservieren Sie Sitzplätze im Familienbereich. Babys sitzen auf dem Schoss und brauchen keinen eigenen Platz, ältere Geschwister reisen bis zu einem bestimmten Alter ebenfalls begünstigt.

Unabhängig davon, welches Verkehrsmittel Sie wählen, eine Baby-Reiseausstattung sollten Sie immer mit dabei haben. Zu den wichtigsten Utensilien gehören Windeln, ausreichend Essen (falls Sie nicht oder nicht nur stillen) und Trinken, Pflegemittel, Ersatzkleidung, Wickelunterlage und natürlich die unverzichtbare Schmusedecke oder das heiß geliebte Spielzeug.

PostHeaderIcon Schaden von sexuellen Aktivitäten während der Schwangerschaft

Sex während der Schwangerschaft

Viele Paare stehen vor der Frage, ob Sex während der Schwangerschaft dem ungeborenen Kind Schaden zufügen könnte. Die Angst, an diesem Punkt etwas falsch zu machen und möglicherweise eine Fehlgeburt zu riskieren, ist groß. Und dennoch ist diese Angst völlig unbegründet. Geschlechtsverkehr kann in aller Regel keine Fehlgeburten auslösen.

Auch eine Schädigung des ungeborenen Kindes ist praktisch ausgeschlossen. Das Kind befindet sich nämlich gut geschützt in der Gebärmutter der Frau und ist weder durch eine Penetration noch durch eine Kontraktion der Gebärmutter – nach dem weiblichen Orgasmus – gefährdet. Eine Schädigung des Kindes durch sexuelle Aktivität ist daher nur schwer vorstellbar.

Die Verwendung von Sexspielzeugen ist in aller Regel als unproblematisch einzustufen. Normalerweise ist die Tiefe der Penetration nicht stärker als bei herkömmlichem Sex auch, womit sogleich ausgeschlossen werden kann, dass eine mechanische Schädigung erfolgen könnte. Ein herkömmlicher Vibrator oder ein Analplug stellen also kein Tabu da und können auch während der Schwangerschaft genutzt werden, um das Liebesleben zu bereichern.

Ähnlich ist es beim Thema der Infektionen. Viele werdende Eltern, befürchten, dass dem ungeborenen Kind durch eine Infektion geschadet werden kann, ganz gleich ob mit herkömmlichem Sex oder durch die Verwendung von Sexspielzeugen. Auch hier kann Entwarnung gegeben werden: Das Ungeborene ist durch die Fruchtblase weitestgehend vor Infektionen geschützt. Auf die übliche Sauberkaut sollte natürlich trotz alledem geachtet werden.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sexuelle Aktivitäten während der Schwangerschaft weitestgehend unbedenklich für das Kind sind. Solange eine Schwangerschaft komplikationslos erfolgt, gibt es aus rein medizinischer Sicht keine Einwände gegen Sex während der Schwangerschaft. Sollte die Schwangerschaft mit Komplikationen behaftet sein, ist die Konsultation eines Arztes für die werdenden Eltern verpflichtend.