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PostHeaderIcon Wie heißt es denn? – Hilfe bei der Suche nach einem (ausgefallenen) Vornamen

Die Ankündigung von Nachwuchs ist für viele Paare mit einer der schönsten Tage in Ihrem Leben und der gemeinsamen Partnerschaft. Man entschließt sich gemeinsam zu einem Kind, welches umsorgt werden möchte und das Paar sehr lange voll beanspruchen wird. Dies stärkt die Bindung untereinander. Doch wie soll das kleine Glück nun bitte heißen?

Das deutsche Namensrecht
Dabei setzt einem das deutsche Namensrecht nicht viele Hürden. Verboten sind abwertende Namen wie Störenfried, Markennamen wie McDonald oder Namen von historisch negativ aufgefallenen Personen. Wichtig bei der Namensgebung ist die eindeutige Geschlechterbestimmung. Aus dem Vornamen muss sich eindeutig das Geschlecht der Person ableiten lassen. Sollten Sie also vorhaben, einen Namen zu wählen, den sowohl Junge als auch Mädchen tragen kann, müssen Sie diesen um einen Zweitnamen ergänzen.

Einfluss des Namens auf die Lebensqualität
Erst kürzlich hat die Partnervermittlung eDarling eine Studie veröffentlicht, in der die Auswirkungen des Vornamens auf die Chancen bei der Partnersuche untersucht wurden. Dabei kam man zu einem verblüffenden Ergebnis: Allein der falsche Vorname kann einem gravierende Nachteile im Leben bringen. So sinken die Chancen für Personen mit den Namen Kevin, Angelina, Sandy, Chantal oder Nico stark.

Verhaltensauffällige Kevins und Chantals ?
Die Lehramtsabsolventin Julia Kube, 24, hat den Einfluss von Vornamen auf die Beurteilung der Lehrer untersucht und kam zum interessanten Ergebnis, dass Lehrer teilweise große Vorteile gegenüber bestimme Namen hegen und sich dessen nicht mal bewusst sind. So wurden die Namen Chantal, Justin, Dennis, Marvin oder Jaquelin von vielen Lehrern assoziiert mit Verhaltensauffälligkeit und mangelnden Leistungen. Das Schlusslicht bilden sie aber nicht. Dort findet sich erneut der Name Kevin, der von einer der Teilnehmerinnen mit dem mittlerweile bekannten Zitat „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose“ beschrieben wurde.

Die beliebtesten Jungen- und Mädchennamen
Unter den beliebtesten Vornamen des Jahres 2010 finden sich u.a populäre Vertreter wie Leon, Hannah oder Anna. Aber es gibt auch die eine oder andere Überraschung zu entdecken. So war der beliebteste Mädchenname im Jahr 2010 nicht etwa Lena, sondern Mia. Und auch etwas seltenere Vornamen wie Neele, Leni, Elias oder Noah sind im Jahre 2010 unter den Top-Platzierungen vertreten. Eine Statistik zu den unbeliebtesten Vornamen gibt es so nicht. Doch haben einige Studien den Effekt von Vornamen auf andere Personen untersucht und interessante Ergebnisse erzielt.

PostHeaderIcon Der richtige Kinderwagen für das Baby

kinderwagen

Die Beschaffenheit des Kinderwagens ist vielen Eltern wichtig. Einerseits soll er robust genug sein, damit man mit ihm auch über unwegsames Gelände fahren kann, andererseits soll das Baby aber so komfortabel wie möglich liegen. Deshalb haben sich verschiedene Hersteller darauf spezialisiert für jeden Untergrund das richtige Kinderwagen-Modell zu entwerfen.

Standard-Wagen oder eher sportlicher Babywagen

Dabei gibt es die einfachen Kinderwagen, wie man sie kennt. Diese eignen sich ideal als Einsteigerwagen, denn das Baby liegt dort besonders weich und die Dämpfung ist insgesamt sehr angenehm. Dort hat man auch viel Ablagefläche, so dass Utensilien wie Windeln, Trinkflasche, das Babyspielzeug usw. gut verstaut werden können. Was an diesen Modellen ebenfalls praktisch ist, ist die abnehmbare Babyschale. Vor allem bei Reisen ist das ganz praktisch, um aufwendiges Umlegen des Kindes zu umgehen.

Eine andere Variante ist die sportliche Version des Babywagens. Dieser hat nur 3 Räder und ist auf die sportlichen Aktivitäten der Eltern ausgerichtet. Die 3 Räder sorgen dafür, dass sich der Wagen dynamischer lenken lässt. Die Kontrolle ist auch mit nur einer Hand möglich und außerdem verfügen diese Modelle meist über eine spezielle Federung. Allerdings ist es bei dieser Art Kinderwagen meist nicht möglich die Babyschale herauszunehmen.

Welches Modell nun der richtige Kinderwagen für Ihr Baby ist, muss anhand der Nutzung und der geplanten Aktivitäten entschieden werden und die sollte wohl bedacht sein. Denn man kauft selten zweimal einen Kinderwagen für das Baby.

PostHeaderIcon Reisen mit dem Baby

Nach den Anstrengungen der Schwangerschaft, der Geburt und der ersten Eingewöhnungsphase als frischgebackene Eltern würde ein erholsamer Urlaub und Tapetenwechsel so richtig gut tun – vorausgesetzt, man ist gut darauf vorbereitet.
baby reise
In den ersten Wochen nach der Geburt sind Eltern und vor allem Mütter damit ausgelastet, das Baby zu füttern, zu waschen, zu beruhigen und sich an den neuen Lebensrhythmus zu gewöhnen. Aber ab dem dritten Monat steht einer Reise nichts mehr im Wege und Ihr Kind empfindet die Veränderung auch als angenehm. Nutzen Sie also die Zeit, denn wenn Ihr Kind älter und mobiler wird, braucht es mehr Aufmerksamkeit und Betreuung.

Wo der Urlaub hingeht, ist dem Baby egal – hauptsache es kann kuscheln und spielen. Die Temperaturunterschiede von Heimat- und Urlaubsort sollten aber nicht zu groß sein, besonders vor zu heißen Ländern und praller Mittagssonne mit 30 Grad Celsius ist abzuraten. Reisen in der Vor- und Hauptsaison bieten sich an: Es ist nicht so heiß und überfüllt und Geld sparen Sie außerdem.

Spontanurlaube können für Singles oder Paare sehr reizvoll sein, mit einem Baby ist jedoch davon abzuraten. Nehmen Sie sich bei der Auswahl der Unterkunft Zeit: Sie sollte kinderfreundlich und mit Babyausrüstung ausgestattet sein. Wickelraum und Planschbecken sind schon mal ein guter Anfang. Kinderwägen zum Ausleihen können auch sehr hilfreich sein, damit Sie nicht alles von zu Hause mitschleppen müssen.
Richtige Baby-Hotels bieten noch weit mehr, um auch den Eltern eine angenehme Zeit zu bieten: von Betreuungsstunden bis hin zur Babyflasche und zum Schnuller ist alles vorhanden.

Fahren Sie mit dem eigenen Auto, mit dem Zug oder fliegen Sie in Ihren Urlaub?
Wenn Sie Ihr Auto nehmen, dann sollte die gesamte Fahrt eine Dauer von vier Stunden nicht überschreiten, sonst wird Ihr Baby aus dem Rhythmus geworfen und verhält sich unruhig.
Die beste Zeit fürs Fahren ist nachts, da das Baby im Idealfall schläft und die Temperaturen angenehmer sind. Besorgen Sie sich aber dennoch eine Sonnenblende für die Seitenfenster der Rückbank. Sie sind auch zu Hause ein guter Schutz vor grellem Licht und hohen Temperaturen.
Sicherheit ist im Straßenverkehr aber immer noch das Wichtigste: Das Baby gehört in einem seiner Größe angepassten Kindersitz mit offiziellem Sicherheitssiegel. Auf dem Schoss des Beifahrers oder der Beifahrerin hat es nichts verloren, auch wenn die Reise länger als sonst dauert.

Flugreisen sind bequemer als Autoreisen. Sie können sich unter normalen Flugbedingungen freier bewegen, Ihr Baby im an der Wand befestigten Kinderbettchen zur Ruhe legen und sich generell mehr um den Nachwuchs kümmern. Das Flugpersonal steht auch gerne hilfreich zur Seite. Geben Sie Ihrem Baby vor dem Start und vor der Landung zu trinken, damit durch das Schlucken der Ohrdruck ausgeglichen wird – wirkt übrigens auch bei Erwachsene!
Achten Sie auf die Bestimmung für das Handgebäck: Es darf nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeit mitgeschleppt werden, dies gilt auch für Babynahrung und Pflegeartikel.

Wenn Sie mit dem Zug unterwegs sind, dann reservieren Sie Sitzplätze im Familienbereich. Babys sitzen auf dem Schoss und brauchen keinen eigenen Platz, ältere Geschwister reisen bis zu einem bestimmten Alter ebenfalls begünstigt.

Unabhängig davon, welches Verkehrsmittel Sie wählen, eine Baby-Reiseausstattung sollten Sie immer mit dabei haben. Zu den wichtigsten Utensilien gehören Windeln, ausreichend Essen (falls Sie nicht oder nicht nur stillen) und Trinken, Pflegemittel, Ersatzkleidung, Wickelunterlage und natürlich die unverzichtbare Schmusedecke oder das heiß geliebte Spielzeug.

PostHeaderIcon Schaden von sexuellen Aktivitäten während der Schwangerschaft

Sex während der Schwangerschaft

Viele Paare stehen vor der Frage, ob Sex während der Schwangerschaft dem ungeborenen Kind Schaden zufügen könnte. Die Angst, an diesem Punkt etwas falsch zu machen und möglicherweise eine Fehlgeburt zu riskieren, ist groß. Und dennoch ist diese Angst völlig unbegründet. Geschlechtsverkehr kann in aller Regel keine Fehlgeburten auslösen.

Auch eine Schädigung des ungeborenen Kindes ist praktisch ausgeschlossen. Das Kind befindet sich nämlich gut geschützt in der Gebärmutter der Frau und ist weder durch eine Penetration noch durch eine Kontraktion der Gebärmutter – nach dem weiblichen Orgasmus – gefährdet. Eine Schädigung des Kindes durch sexuelle Aktivität ist daher nur schwer vorstellbar.

Die Verwendung von Sexspielzeugen ist in aller Regel als unproblematisch einzustufen. Normalerweise ist die Tiefe der Penetration nicht stärker als bei herkömmlichem Sex auch, womit sogleich ausgeschlossen werden kann, dass eine mechanische Schädigung erfolgen könnte. Ein herkömmlicher Vibrator oder ein Analplug stellen also kein Tabu da und können auch während der Schwangerschaft genutzt werden, um das Liebesleben zu bereichern.

Ähnlich ist es beim Thema der Infektionen. Viele werdende Eltern, befürchten, dass dem ungeborenen Kind durch eine Infektion geschadet werden kann, ganz gleich ob mit herkömmlichem Sex oder durch die Verwendung von Sexspielzeugen. Auch hier kann Entwarnung gegeben werden: Das Ungeborene ist durch die Fruchtblase weitestgehend vor Infektionen geschützt. Auf die übliche Sauberkaut sollte natürlich trotz alledem geachtet werden.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sexuelle Aktivitäten während der Schwangerschaft weitestgehend unbedenklich für das Kind sind. Solange eine Schwangerschaft komplikationslos erfolgt, gibt es aus rein medizinischer Sicht keine Einwände gegen Sex während der Schwangerschaft. Sollte die Schwangerschaft mit Komplikationen behaftet sein, ist die Konsultation eines Arztes für die werdenden Eltern verpflichtend.

PostHeaderIcon Schreibabys – Gründe und der richtige Umgang

Durch Schreien drücken Babys aus, dass es ihnen an etwas fehlt, dass sie ein bestimmtes Bedürfnis haben. Babys schreiben, wenn Sie Hunger haben, müde sind oder wenn es ihnen zu kalt oder zu warm ist. Dieses Schreien nach Bedürfnissen ist vollkommen normal, zumal es auch die einzige Möglichkeit eines Neugeborenen ist, sich mitzuteilen.

schreibaby Ab wann ist mein Baby ein Schreibaby?
Die Schreidauer nimmt über die ersten Wochen zu und gipfelt mit sechs Wochen in eine durchschnittliche Schreidauer von rund zweieinhalb Stunden. Ab dem dritten Monat schreit ein Baby dann nur noch rund eine Stunde täglich.
Am Anfang schreit ein Kind, wie oben erwähnt, um die Bedürfnisse auszudrücken. Ab dem dritten bis vierten Lebensmonat erkennt es aufgrund der bisherigen Lebenserfahrungen einen Zusammenhang zwischen dem Schreien und den Reaktionen der Umwelt: Zum Beispiel lernt das Baby, dass die Mama sofort kommt, wenn es ganz bitterlich weint.

Aber ab welcher Intensität ist das Schreien nicht mehr als „normal“ einzuordnen? Als Faustregel gilt: Man kann von einem Schreibbaby sprechen, wenn es mehr als drei Stunden täglich und mehr als drei Tage wöchentlich drei Wochen hindurch schreit.

Warum wird ein Baby zum Schreibaby?
Die Erklärungsversuche, warum ein Baby über die Maßen hinaus schreit, sind vielfältig:
- Lange Zeit ging man von starken Blähungen und denen daraus resultierenden Bauchschmerzen des Babys aus. Doch diese These wurde mittlerweile widerlegt: Bei nur rund elf Prozent der Schreiexzesse ist dies die Ursache.
- Experten vermuten, dass auch Stress in der Schwangerschaft, zum Beispiel Probleme mit dem Partner, Grund für ein Schreibaby sein kann.
- Auch Komplikationen bei der Geburt, zum Beispiel eine leichte Schräglage, die zu Wirbelsäuleschmerzen des Babys führen können, werden als mögliche Ursache angeführt.
- Als häufigste Ursache werden jedoch Anpassungsprobleme des kindlichen Organismus nach der Geburt an die neue Umwelt vermutet. Das Neugeborene muss viel Neues und Grundlegendes wie Umwelteinflüsse und Ernährung verarbeiten. Es verbringt Höchstleistung in Sachen Entwicklung innerhalb kürzester Zeit. Manche Babys sind mit dieser Herausforderung ein wenig überlastet, haben große Mühe, sich zurechtzufinden, fühlen sich unsicher und schreien deshalb.

Wie soll man sich als Elternteil verhalten?
Als Eltern sollten Sie sich vor allem eines bewusst sein: Es ist nicht Ihre Schuld, wenn Ihr Kind zum Schreibaby wird. Schuldgefühle helfen niemandem, sondern verbreiten nur negative Stimmung.
Guter Rat ist immer willkommen, aber lassen Sie sich nicht zu viel reinreden, sondern vertrauen Sie Ihren Instinkten. Vor allem Verwandte und Freunde älterer Generation glauben aufgrund ihrer eigenen Erfahrung, immer die richtige Lösung parat zu haben. Mittlerweile ist die Säuglingsforschung jedoch schon viel weiter fortgeschritten und vertritt neue Erkenntnisse.

Übrigens: Der Ratschlag, das Baby einfach nicht zu beachten und schreien zu lassen, bis es von alleine aufhört, um es nicht zu sehr zu verwöhnen, entspricht nicht dem heutigen Stand der Wissenschaft und gilt als veraltet und inkorrekt.

Ruhe und Entspannung sind wichtige Faktoren im Umgang mit Schreibabys. Dies gilt vor allem für die Eltern. Auch wenn es schwer ist, da die Nerven der Eltern nach tagelangen Schreikonzerten meist blank liegen und nicht selten Auseinandersetzungen mit dem Partner hinzukommen, sollte man sich eines bewusst machen: Die Unruhe der Eltern überträgt sich auf das Baby. Unruhe und Hektik sind aber jene Gemütszustände, die Schreianfälle des Kindes nur noch nähren und das Kind noch unsicherer werden lässt. Aus dem gleichen Grund sollten Eltern vermeiden, das Baby von einem Arm in den anderen zu legen und ruhelos von einer Position in die andere zu wechseln.
Ruhe kann durch eine langsame gleichmäßige und sanfte Stimme oder ein beruhigendes Lied vermittelt werden. Schmusen Sie mit Ihrem Kind oder schaukeln es sanft.
Strahlen Sie also so weit wie möglich Ruhe aus und akzeptieren Sie das Schreien als Antwort des Babys auf die noch ungewohnte Umgebung.

Auf manche Babys wirken Beruhigungssauger oder ein warmes Bad. Viele lieben den Körperkontakt, wenn Sie das Baby im Tuch oder Beutel tagsüber am Körper tragen oder es nachts nackt auf ihren Oberkörper legen. Dämpfen Sie grelles Licht und achten Sie auf Blickkontakt: Das gibt dem Baby Sicherheit.
Babys lieben Streicheleinheiten, auch Massagen mit einem warmen Babyöl beruhigen und entspannen.

Sich selbst helfen können Babys, wenn sie instinktiv Daumen, Finger oder die ganze Hand in den Mund stecken und saugen: auch das beruhigt und vermittelt Geborgenheit.

Nutzen Sie auch die – wenn auch nur seltene – Zeit, wenn Ihr Baby nicht schreit, zum Kuscheln und Streicheln, damit es weiß, dass es auch Aufmerksamkeit bekommt, wenn es sich nicht lauthals bemerkbar macht.

Zudem gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich Rat und Hilfe von Experten außerhalb des Familien- und Freundeskreises zu holen. In den meisten Großstädten gibt es beispielsweise sogenannte Schreiambulanzen, die den Eltern über die unsichere, schwierige Zeit hinweghelfen. Auch Hebammen und KinderärztInnen oder GynäkologInnen wissen oft guten Rat.

PostHeaderIcon Stillzeit – Do´s und Dont´s

Die Zeit, in der die frischgebackenen Mütter ihr Baby stillen, ist von ganz besonderer, einzigartiger Nähe und Wärme zwischen den Beiden gezeichnet.
Ebenso wie bei der Schwangerschaft gibt es auch in der Stillzeit einige Regeln, die man als Mutter beachten sollte, damit man für das Baby und sich selbst das Beste aus dieser innigen Zeit herausholen kann.

baby

Einen speziellen Ernährungsplan für Stillende gibt es nicht. Diäten, um möglichst schnell wieder zum Gewicht vor der Schwangerschaft zu kommen, sind in dieser Zeit generell fehl am Platz. Ein knurrender Magen und eine energiereiche Versorgung für Mutter und Kind schließen sich gegenseitig aus. Essen Sie einfach ausgewogen, vollwertig und ernährungsbewusst und heben Sie sich das Abnehmen für die Zeit nach dem Stillen auf, falls nötig.


Alkohol und Rauchen während der Schwangerschaft sorgen immer wieder für Diskussion.
Inzwischen stimmen die meisten Experten darüber ein, dass ein Glas Wein, Bier oder Sekt schon mal erlaubt ist – aber der Regelfall sollte es nicht werden, sondern sich auf Ausnahmefälle beschränken. Darauf zu achten ist, dass sie den Alkohol kurz nach dem Stillen zu sich nehmen, damit der meiste Alkohol bis zur nächsten Stillmahlzeit wieder abgebaut werden kann.
Kein grünes Licht für Raucherinnen: Die Schadstoffe gehen über die Muttermilch in das Baby über und auch nur wenige Zigaretten am Tag verschlechtern die Milchproduktion. Stillen und Rauchen kann bei Ihrem Baby Erbrechen, Unruhe, Kreislaufstörungen und Durchfall hervorrufen. Vermeiden Sie auch generell verrauchte Räumlichkeiten.

Auch Kaffee und Tee sind ein Steckenpferd während des Stillens, da sie aufputschend und anregend auf Ihr Baby wirken kann. In diesem Fall verzichten Sie auf koffeinreichen Kaffee oder Tee und gewöhnen Sie sich an Kräuter- oder Früchtetees.

Abgesehen davon gibt es keine prinzipiellen Nahrungsverbote für Stillende, dennoch ist bei manchen Lebensmitteln Vorsicht geboten. Darüber gibt es aber keine allgemeingültige Liste, sondern es ist von Baby zu Baby verschieden.
Einige Babys vertragen es nicht, wenn die Mutter während des Stillens scharfe Nahrung, Knoblauch oder Zitrusfrüchte zu sich nimmt. Dies kann sich zum Beispiel durch Hautrötungen zeigen. Am besten finden Sie heraus, was Ihrem Baby gut tut, wenn Sie mit einer kleinen Menge beginnen und je nach Reaktion nach Belieben erhöhen oder das Nahrungsmittel eben ganz weglassen. Ebenso verhält es sich mit blähenden Speisen wie Erbsen, Linsen, Zwiebeln, Blumenkohl, Rotkraut, Weißkohl oder frischem Brot. Guter Rat ist immer willkommen, aber lassen Sie sich nicht zu viel reinreden und probieren Sie einfach aus.

Stillen und Sport sind gute Partner, wenn man es richtig macht. Die sportliche Aktivität sollte ohne Überbelastung und wenn möglich regelmäßig gemacht werden. Besonders positiv wirken sich Rückbildungsgymnastik als gezieltes Muskeltraining und Laufen oder Radeln als Kreislauftraining aus.
Auf Ihren Lieblingssport müssen Stillende nicht verzichten, auch wenn es sich zum Beispiel um Joggen handelt. Achten Sie aber generell darauf, dass Sie die Brust nach schweißtreibendem Sport seifenfrei waschen und ein gut stützender Sport-BH die Brust vor Reibung und Erschütterung schützt.

PostHeaderIcon Der erste Lebensmonat: Das alles kann ihr Baby

Endlich Eltern! In den letzten Wochen und Monaten haben Sie den Augenblick, Ihr Baby in den Armen halten zu können, von ganzem Herzen herbeigesehnt, und nun ist es so weit: Ihr Sprössling ist geboren und bereit, die Welt zu erkunden. In den ersten Lebensmonaten eines Babys passiert sehr viel, die Sinne arbeiten von der ersten Sekunde an und die Entwicklung geht enorm rasch voran, auch wenn es für Erwachsene oft nicht so den Anschein macht.

baby süss mit ipod

Wir haben für Sie einige Richtlinien aufgestellt, die Ihnen zeigen, was Sie von Ihrem Baby im ersten Monat erwarten können. Aber eins vorweg: Jeder Mensch ist verschieden und hat sein eigenes Tempo, das gilt auch für die Kleinsten unter uns. Sollten Sie aber dennoch beunruhigt sein, dann konsultieren Sie einen Facharzt und fragen um Rat.

Ein Neugeborenes hat ab der ersten Sekunde schon so einiges an Fertigkeiten zu bieten: Der Saug-Schluckreflex hilft ihm, Nahrungsquellen zu finden und zu Überleben. Auch der Klammer- und Greifreflex ist bereist im ersten Monat sehr stark ausgeprägt: Alles, was dem Baby in die Hände kommt, wird festgehalten und umklammert.

Die Nackenmuskulatur ist in den ersten Wochen noch sehr schwach. Ohne Hilfe fällt der Kopf nach hinten. Aber gegen Ende des ersten Monats kann es in Bauchlage den Kopf kurz anheben und ihn auf die andere Seite legen. Wenn das Kind hungrig ist, dann bewegt es ebenfalls suchend den Kopf.

Die allgemeine Körperhaltung des Neugeborenen erinnert an einen Embryo: Der Körper ist zusammengekauert, die Arme und Beine sind zum Körper gebeugt und der Kopf zeigt meist in eine bevorzugte Richtung.

Riechen ist schon ab der 24. Schwangerschaftswoche möglich: Da kann der Fötus Gerüche im Fruchtwasser erkennen. Bei Geburt ist der Riechsinn vollkommen ausgebildet, das Baby erkennt die Mutter am Geruch und findet durch Riechen – und Tasten – die „Futterquelle“ Brustwarze.

Der Sehsinn eines Neugeborenen ist noch nicht ganz ausgeschärft, aber im Abstand von rund 20 Zentimetern kann es deutlich sehen. Nach rund zwei Wochen unterscheidet das Baby zwischen Mama und Papa. Gegenstände, die weiter entfernt sind, nimmt das Baby nur als dunkle unscharfe Schatten wahr.

Generell sind bunte Flächen beliebter als graue. Die Farbe Rot hat eine besondere Anziehungskraft für Säuglinge.

Bereits nach drei Tagen reagiert das Neugeborene auf Sprache, es erkennt die Stimme der Mama.

Ende der dritten Woche dreht es seinen Kopf in Richtung des Sprechers. Bereits mit vier Wochen reagiert es aktiv auf die Stimme der anderen: Das Baby wird ruhig, wenn man es mit ruhiger, sanfter Stimme anspricht. Bei lauter, schriller Stimme verhält sich das Baby sichtlich unruhig. Ist eine weitere Woche vergangen, dann kann man sich schon mit dem Baby „unterhalten“: Es „antwortet“ Ihnen.

Auch das Schmecken funktioniert bereits im ersten Monat: Babys lieben Süßes, aber Saures und Bitteres wird abgelehnt und ausgespuckt.

Die Haut ist das am stärksten ausgeprägte Sinnesorgan eines Neugeborenen. Es „erfühlt“ die Umwelt regelrecht. Ein regelmäßiges, gleichmäßig ruhiges, sanftes Streicheln hilft dem Baby, sich wohl und geborgen zu fühlen.

Trotz aller Entwicklung verbringt das Kind die meiste Zeit mit Schlafen, unabhängig von Tages- und Nachtzeit. Wach wird es, wenn es hungrig wird und es beginnt zu schreien, um sich bemerkbar zu machen. Das Baby teilt Ihnen durch Schreien auch mit, wenn es sich unwohl fühlt.